Die Bedeutung von Plan-B!

Die Mäuserstrategie - ein Plan-B für Veränderungen. "Who moved my cheese" ist eine einprägsame, bildhafte, lehrreiche und doch heitere Geschichte.

„Who moved my Cheese?“ *

Die Mäusestrategie
“Who moved my Cheese?”  (deutscher Titel: „Mäusestrategie“)  ist eine sehr bildhafte und lehrreiche Fabel über den schwierigen Weg, mit Veränderungen umzugehen.  

Das Buch gehört auf die muss-man-gelesen-haben-Liste. Es war 5 Jahre lang auf der New York Times – Bestseller Liste und ist eines der meist verkauften Business-Bücher.

Der Plott

Es war einmal, vor langer Zeit, in einem fernen Land …  in dem kleine Wesen  -so groß wie Mäuse- im Labyrinth umher liefen und Käse suchten. Ihr Ziel war es, Käse zu finden, der sie ernähren und glücklich machen sollte.
Der Käse ist eine Metapher – für sämtliche Ziele und Wünsche – für ein glückliches und erfülltes Leben.  

Die Suche hat sich gelohnt

Nach langem Suchen, viel Aufwand und Mühe, fanden die kleinen Wesen einen großen Raum der voll war mit Käse. Sie waren begeistert, dankbar und überglücklich, diesen Schatz gefunden zu haben. Fortan liefen sie jeden Tag zu ‘ihrem’ Schatz, um sich am köstlichen Käse zu laben.  

Bald stellte sich der Alltag ein. Sie waren zufrieden und führten ein bequemes und gemütliches Leben. Es trat die Gewohnheit ein, bald wurde diese zur Erwartungshaltung und dann zum absoluten Selbstverständnis – das ‘ihr’ Käse immer für sie dort sei. Im Laufe der Zeit stellte sich ein Anspruchsdenken und arrogante Besitzrechte auf ‘ihren’ Käse ein. Ihr sorgenfreies Leben war schön und alles war bestens.

… doch dann kam alles anders

Eines Tages war der Käse weg. Einfach weg. Kein, aber auch gar kein, Käsekrümel war mehr da! Die kleinen Wesen konnten es nicht fassen. Sie waren geschockt, verständnislos, empört und wütend über das Unrecht, dass ihnen angetan wurde. Sie konnten und wollten es nicht wahr haben, und überhaupt nicht verstehen, dass ‘ihr’ Käse einfach weg war und zerflossen in Verzweiflung und Selbstmitleid.  Aber der Käse blieb weg und sie hatten keine Nahrung mehr.  

Die Vorstellung, wie früher, im Labyrinth umher laufen zu müssen, um ihr Glück zu suchen, wiesen sie weit, weit von sich. Das Empfinden von Unrecht und Gemeinheit, das ihnen angetan wurde, saß sehr tief.  Ihr Selbstbedauern dauerte sehr, sehr lange und war qualvoll. 

… und der Überlebensdrang war größer

Irgendwann dämmerte es ihnen, dass sie wohl etwas unternehmen müssten, wenn sie nicht verhungern wollten. Angstvoll, geschwächt und zaghaft, begannen sie langsam ihre Suche nach Nahrung im Labyrinth wieder aufzunehmen.  

Die Moral von der Geschicht‘  oder  Was wir aus diesem Buch lernen können

Vor unerwartete vollendete Tatsachen gestellt zu werden, ist eine extrem heftige Erfahrung. Sie löst dramatische, mentale und emotionale Turbulenzen, ja sogar heftige Krisen, aus.

Darum ist es weise, immer achtsam und wach zu bleiben. Auch kleine Veränderungen können schon eine Frühwarnung sein und sollten wahrgenommen werden, um leichter auf die großen reagieren zu können. Aufmerksam, flexibel und anpassungsfähig zu bleiben, hilft mit Veränderungen umzugehen.

In unserer großen Welt erleben wir immer schnellere und heftigere Wandlungen. Ebenso  bleiben auch in der eigenen kleinen Welt, Veränderungen nicht aus, manchmal passieren sie auch sehr plötzlich.

Wichtig ist, sich dessen bewusst zu sein, sich rechtzeitig Alternativen (den berühmten Plan-B) zu überlegen, diesen in petto zu halten und gelegentlich auf Aktualität zu prüfen.

Literaturempfehlung:

*   „Who moved my Cheese?“  von Dr. Spencer Johnson, Putnam Verlag, 1998.  Deutscher Titel: Die Mäusestrategie für Manager, 2015.

Bleib ausgeglichen und zuversichtlich.   

Gruß, Eva Beldiman