Was fließt denn da aus der Wasserleitung?

Trinke morgens 0,5 Liter Wasser. Das Wasser muss vorher mindestens 10 Minuten lang gekocht werden…  Das ist der Beginn einer interessanten Entschlackungskur. Um die Kur geht es jetzt aber nicht, sondern um unser Leitungswasser. Für die Kur habe ich 1 Liter Wasser in einem Topf mit Deckel 10 Minuten lang kochen lassen.

Ein Sediment im Wasser

10' gekochtes und gefiltertes Leitungswasser

10′ gekochtes und gefiltertes Leitungswasser

Danach waren im Wasser ein Sediment – viele kleine weiße Flocken und etwas wie weißlicher Sand. Das sah recht un-appetitlich aus und gehörte sicherlich nicht hin. Darum habe ich das Wasser zuerst durch einen Kaffeefilter in eine Tasse gegossen und danach meine Kur weitergeführt.

An der Topf-Innenseite und im Kaffeefilter sind schmierige weiß-graue Ablagerungen zurückgeblieben. Richtig widerlich. Nach drei Tagen war im Kaffeefilter eine so dicke Schicht, dass das Wasser gar nicht mehr durchfließen konnte. <brrr> 

 

Zum Vergleich:

  • stilles Mineralwasser hinterlässt nach 10 Minuten kochen keine Ablagerungen!
  • das gefilterte Wasser hinterlässt im Wasserkocher auch keine Ablagerungen!

Die üblichen Verkalkungen

Es ist nicht neues, dass der Wasserkocher alle 3-4 Tage entkalkt werden muss, die Wasserhähne und Waschbecken ebenso. Ein Dampfbügeleisen, das mit Leitungswasser befüllt wird, kann nach wenigen Wochen komplett entsorgt werden – es wird nicht mehr richtig warm und bröselt bei jedem Dampfstoß weiß-grauen Sand. Wie sieht wohl das Innenleben im Geschirrspüler oder in der Waschmaschine aus?

Leitungswasser

Leitungswasser

Gutes Leitungswasser – Tagesbedarf

Der normale Tagesbedarf an Trinkwasser pro Person ist ca. 3-4 Liter, als Trinkwasser, für Kaffee, Tee, usw.  Es ist ein riesiger Kosten- und Zeitaufwand den täglichen Bedarf aufzubereiten und bereit zu halten.  Geht’s nicht noch einfacher trinkbares Wasser zu bekommen?